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© 1990-2009
Rolf Reinhold
Created at 18 Dec
2006
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"Was
auch immer Sie tun,
es ist jedesmal Ihre
eigene
Entscheidung, ... ausnahmslos!"
Liste meiner frühen
Überlegungen
... besteht aus Aeuszerungen und
'stillen Überlegungen' aus Kindheit und
Jugend, die mir ständig erinnerlich waren:
- ca. 1953 (7 Jahre) "Die
Ameisen auf dem Apfel haben mich nicht gesehen.
Vielleicht ist das, was wir als 'Himmel' sehen, auch ein nur ein
Stück vom Hosenbein eines riesigen Wesens, das WIR nicht sehen
können (weil 'zu groß')."
- ca. 1956 (11 Jahre) "Die Welt
(des Lebendigen) ist ein sich um seiner selbst willen vermehrendes
Ding."
- ab ca. 1956 (oft wiederholt, leicht verzweifelt) "Aber das ist doch auch nur eine Theorie
(='Erklärungsmodell'), die sich ein Mensch ausgedacht hat!"
(Kommentar: Diese frühen
Überlegungen sind sicherlich nicht
allzu ungewöhnlich und vermutlich auch schon von vielen Kindern
angestellt worden. Was mir daran ungewöhnlich erscheint, ist die Tatsache,
dass ich mir diese Logik des
'selber hinsehen und beurteilen'
nie habe ausreden lassen.)
-
... ebenso: "Zusammenreißen? Wie soll ich das machen?" (Reaktion:
"Sei nicht so frech!") ... stellvertretend fuer all meine Hilflosigkeit
gegenueber 'Patentrezept'.
- ca. 1961 (16 Jahre) "Glaube
ist aus meiner Sicht 'Schwäche' (='Anlehnungsbedürfnis')
- ca. 1961 (16 Jahre) "Was
meinen die anderen, wenn sie sagen 'aus Prinzip'?" (mein erstes mir
bewusstes 'Projekt')
- ca. 1965 (20 Jahre) "Was
unterscheidet mich eigentlich generell und
prinzipiell von den anderen mir bekannten Menschen?" (ein bis heute
andauerndes Projekt)
- ca. 1968: "Denken ist mir das
Wichtigste im Leben"
- ca. 1971: "Wie kann es sein,
dass Eltern sich nach je so völlig
unterschiedlichen 'Prinzipien' ihren Kindern gegenüber verhalten?"
(Kinderladen)
- ca. 1972: "Menschen
scheinen ihr Handeln an 'je eigenen
Werten' zu orientieren, die sich in ihnen als Resümee aus ihren
Erlebnissen gebildet haben. Die 'umfassendsten' Werte könnten als
'Ideale', die für aktuelles Handeln als 'Einstellungen', die im
Handeln sichtbar werdenden Werte als 'Haltungen' bezeichnet werden."
(In der Folge der Überlegungen zu den Beobachtungen im
Kinderladen, sowie:)
- ca. 1972: "Als 'Ethos'
betrachte ich 'das,
was ein Mensch sich aus eigenen Ueberlegungen und 'aus Einsicht' als
'Werte' zurechtlegt, entsprechend dem von mir unterstellten antiken
griechischen 'Ideal der eigenbestimmten Auswahl'. 'Moral' hingegen sehe
ich als 'Vorschrift fuer richtiges Verhalten', wie es der roemischen
Auffassung von 'Erziehung zum wertvollen Mietglied der Gesellschaft'
entsprach".
- ca.
1974: Wie wuerden Lebewesen 'anderer Art' die 'Erdbewohner'
beschreiben? Wenn sie in unserem Sinne 'nichtmateriell' waeren, wie
wurde ihnen dann unsere 'Materialitaet' vorkommen, wie wuerden sie
diese beschreiben? (27.01.2009)
Vermutlich werden mir noch einige
weitere solcher Gedanken einfallen, die dann noch dazukommen..
Außerdem habe ich seit 1963 eine Fülle von Gedichten
geschrieben, die auch sehr viele 'Grundüberlegungen' enthalten.
Sie werde ich hier auch noch teilweise veröffentlichen.
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©1990-2009 Rolf
Reinhold
Last updated at 27 Jan 2009
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